
Viele IT-Sicherheitsvorfälle passieren nicht zufällig – sie passieren dann, wenn Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit sinken. Die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel gehören genau zu diesen Phasen.
In vielen Organisationen sind rund um die Feiertage weniger Mitarbeitende verfügbar. IT-Verantwortliche sind im Urlaub, externe Dienstleister nur eingeschränkt erreichbar und Sicherheitsmeldungen werden später wahrgenommen. Genau das machen sich Angreifer zunutze.
Typische Angriffsszenarien in dieser Zeit sind kompromittierte E-Mail-Konten, ungepatchte Systeme oder unbemerkte Zugriffe über VPN-Verbindungen. Häufig bleiben Angriffe mehrere Tage unentdeckt – mit entsprechenden Folgen für Betrieb und Daten.
Was hilft, ist keine Panik, sondern Vorbereitung: klare Zuständigkeiten, funktionierende Backups und ein Mindestmaß an Überwachung. Wer vor den Feiertagen prüft, ob Updates aktuell sind und Notfallkontakte klar geregelt sind, reduziert das Risiko deutlich.